Dörnach so sanft wie eine Daune

Schritt für Schritt rückt das Tagesziel Mittelstadt näher. So langsam drücken die Rücksäcke, brennt die Haut, kleben die verschwitzten Klamotten am Körper. Sonnenschutz und Deodorant haben keine Chance an diesem Mittwoch. Und dann dieser Garten in Dörnach. Dieser Schatten unter dem Baum, eine Wiese so sanft wie eine Daune. Im Garten gegenüber planscht ein Kind im aufblasbaren Schwimmbecken, was wir neidisch notieren. Dies hier ist wie eine Oase in der Wüste. Nur für einen kurzen Moment legen wir uns nieder. Herrlich kühl und ruhig hier.

Jugend trainiert den Verkehr zu regeln

Durch den Wald, oder durch den Ort? Viele Wege führen von Wannweil über Kirchentellinsfurt zum Schönbuchstadion. Wir wählen den Marsch durch den Ort, vorbei an pieksauberen Häusern mit frisch gebügelten Rasen und makellosen Vorgärten. Wie schön das alles ist. Nur Menschen sind keine unterwegs, was bei dem knalligen Sommerwetter ja auch kein Wunder ist. So sitzen die ersten Jugendlichen, die wir vor dem Schönbuchstadion treffen, auch im Schatten. Die fünf Jungs sind keine Sportler, aber sie sorgen für Ordnung bei Jugend trainiert für Olympia.

Marco mit C und Marko mit K sowie Basti, David und Dennis regeln vor dem Schönbuchstadion den Parkplatzverkehr. Foto: Zenke

Marco mit C und Marko mit K sowie Basti, David und Dennis regeln vor dem Schönbuchstadion den Parkplatzverkehr. Foto: Zenke

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Wasserverbrauch pro Kilometer 0,115 Liter

Wir haben mal eben kurz ausgerechnet, was wir an Wasser pro Kilometer verbrauchen. Aktuell schlucken wir pro Mann 0,115 Liter, was hochgerechnet auf 100 Kilometer einen heutzutage kaum akzeptablen Verbrauch von über 11 Liter ergeben würde – wenn’s denn Benzin wäre.

(pp) und (zen) auf der Strecke hinter Wannweil. Ziemlich heißes Pflaster hier. Foto: Selbstauslöser ;-)

(pp) und (zen) auf der Strecke hinter Wannweil. Ziemlich heißes Pflaster hier. Foto: Selbstauslöser ;-)

Kaffee und Kugeln in der Wannweiler Gemeindebücherei

Das ist richtig nett von Christina Ulmer-Trauner, der Chefin der Wannweiler Gemeindebücherei. Sie lädt uns Wandersleute auf einen Kaffee in ihr schönes Haus ein. Genauer gesagt Kaffee und Kugeln, goldene Schokoladenbollen. So sitzt es sich ziemlich bequem nach zwei Stunden Wanderung. Ob ihr aufgefallen ist, dass der GEA in diesem Jahr Jubiläum feiert?

Christina Ulmer-Trauner, die Leiterin der Wannweiler Gemeindebücherei, lädt uns auf einen Kaffee ein. Dankeschön! Foto: Zenke

Christina Ulmer-Trauner, die Leiterin der Wannweiler Gemeindebücherei, lädt uns auf einen Kaffee ein. Dankeschön! Foto: Zenke

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Wir sind unterwegs – Betzinger Begegnungen

Es geht los. Pünktlich um 7.30 Uhr sind wir aufgebrochen. Treffpunkt Leserbaum an der Reutlinger Stadthalle. Unsere Regionalchefin Ingeborg Kunze macht noch ein unvergessliches Erinnerungsfoto von zwei Redakteuren mit Rucksack. Meiner wiegt etwas mehr als 14 Kilogramm, Philipps gute zwei Kilogramm weniger. Wir laufen in Richtung Betzingen. Die Temperaturen sind schon zweistellig, als wir an der Bushaltestelle im Dorf eine muntere Kinderschar sehen.

Drei Betzinger, die das Leben im Schatten genießen (von links): Werner Bauer, Wilhelm Maier und Peter Lindenblatt. Foto: Zenke

Drei Betzinger, die das Leben im Schatten genießen (von links): Werner Bauer, Wilhelm Maier und Peter Lindenblatt. Foto: Zenke

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GEA-Jubiläum – Ein Dankeschön an unsere Leser

Der Bürgerpark rund um die neue Stadthalle wächst. Dies zwar langsamer als geplant, aber nun sind alle Bäume der zunächst beschlossenen Bauphasen geliefert und gepflanzt. Zwei davon hat der Reutlinger General-Anzeiger im Rahmen der Aktion »Mein Stück Bürgerpark« gesponsert – einen Firmenbaum mit dem markanten Schriftzug im Baumquadrat sowie einen Leserbaum, der im Jubiläumsjahr den Abonnenten dieser Zeitung gewidmet ist.

Bauleiter Urs Müller-Meßner und Stadthallen-Projektleiter Klaus Kessler (mit Sakkos, von links) sind wachen Auges dabei, als Mitarbeiter des Landschaftsbau-Unternehmens Meyer aus Villingen-Schwenningen den GEA-Leserbaum setzen. FOTO: Gerlinde Trinkhaus

Bauleiter Urs Müller-Meßner und Stadthallen-Projektleiter Klaus Kessler (mit Sakkos, von links) sind wachen Auges dabei, als Mitarbeiter des Landschaftsbau-Unternehmens Meyer aus Villingen-Schwenningen den GEA-Leserbaum setzen. FOTO: Gerlinde Trinkhaus

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1888 bis 1913: Start in stürmischen Zeiten

Es ist ein Jahr, in dem sich die Koordinaten für Millionen Menschen ändern. Als vor 125 Jahren, am 11. November 1888, in Reutlingen erstmals der General-Anzeiger gedruckt wird, ist Deutschland politisch-gesellschaftlich ein Land zwischen Moderne und Reaktion, zwischen preußischer Tradition und technischem Fortschritt. Innerhalb von drei Monaten werden drei Kaiser die Krone tragen. Und in Mannheim startet Bertha Benz zur ersten automobilen Fernfahrt. Wirtschaft und Kultur erleben innerhalb von 25 Jahren eine beispiellose Dynamik. Doch 1913 stehen das wilhelminische Kaiserreich und ganz Europa am Abgrund: Es ist das Jahr vor dem Ersten Weltkrieg. GEA-Chefredakteur Christoph Irion beschreibt die Epoche.

Berta Benz, Ehefrau des Automobil-Erfinders Carl Benz mit ihren Söhnen auf dem Weg zur ersten Autofernfahrt der Geschichte mit dem Benz Patent Motorwagen. (Filmszene von 1988). Foto: Mercedes-Benz Classic

Berta Benz, Ehefrau des Automobil-Erfinders Carl Benz mit ihren Söhnen auf dem Weg zur ersten Autofernfahrt der Geschichte mit dem Benz Patent Motorwagen. (Filmszene von 1988). Foto: Mercedes-Benz Classic

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GEA-Timeline: Historische Streifzüge 1888-1913

Klicken Sie sich durch die Geschichte. Zur Feier von 125 Jahren GEA haben wir im Netz eine Timeline angelegt, die prall gefüllt mit Texten und Bildern zum Bummel durch die Jahre einlädt. Wir beginnen mit den Jahren 1888 bis 1913. Schauen Sie am besten gleich mal unter www.gea.de/timeline vorbei.

Die GEA Timeline bringt ihnen Geschichte auf den Bildschirm.

Die GEA Timeline bringt ihnen Geschichte auf den Bildschirm.

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