Familie Lee in der Outlet-City

Verdammt weit weg ist Familie Lee zu Hause, die wir am Lindenplatz treffen. Sie sind aus Taiwan extra in die Outlet-City Metzingen gereist. Der Tag im Einkaufsparadies an der Erms ist der letzte vor der Heimreise. Vor einem Shop sitzt der Sohn, während Mutter und Tanten das hochwertige Warenangebot würdigen. Nach einigen englischen Worten ist Familie Lee gerne zu einem Erinnerungsfoto mit unseren „100 % Heimat“-Anhängern bereit.

Familie Lee aus Taiwan in der Outlet-City Metzingen gemeinsam mit Philipp und unseren "100 % Heimat" Anhängern. Foto: Zenke

Familie Lee aus Taiwan in der Outlet-City Metzingen gemeinsam mit Philipp und unseren „100 % Heimat“ Anhängern. Foto: Zenke

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Ein Mann und sein Kiosk

Die Wahrheit ist bitter. Beim Bummel durch Metzingen machen wir an der Stuttgarter Straße am Kiosk von Karl-Heinz Reuter kurz Halt. Mal eben einen GEA kaufen, und fragen wie’s so läuft. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir, dass der Metzinger heute schon viele Zeitungen mit ganz großen Buchstaben, aber gerade mal drei GEA verkauft hat – jetzt sind es vier. Doch bei diesem Bekenntnis bleibt es nicht.

Karl-Heinz Reuter in seinem Metzinger Kiosk. Foto: Zenke

Karl-Heinz Reuter in seinem Metzinger Kiosk. Foto: Zenke

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Agent in Orange im Metzinger Gewerbegebiet

Der Mann sagt zunächst nichts. Weder seinen Namen, noch was er hier macht. Dabei sieht das alles sehr verdächtig aus. Da läuft durch das Metzinger Gewerbegebiet ein Mensch mit oranger Warnweste, der an einem langen Stock einen Topfdeckel über den Asphalt schiebt. Ein Laptop hat er sich umgehängt, und er bewegt sich sehr langsam. Was macht der da? Wir fragen nach.

Heiko Heyn prüft im Auftrag der Stadtwerke Metzingen Gasleitungen auf Dichtheit im Außenbereich. Foto: Zenke

Heiko Heyn prüft im Auftrag der Stadtwerke Metzingen Gasleitungen auf Dichtheit im Außenbereich. Foto: Zenke

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Bestens bewachte süße Früchtchen

Selbstgepflückt schmeckt am besten. Auf dem Weg von Mittelstadt nach Reicheneck treffen wir Menschen, die vor süßen Früchtchen in die Knie gehen. Hier liegt das Erdbeerfeld Schiller, ein umzäuntes und gut bewachtes Fleckchen Erde. Schilder warnen Ganoven vor den Folgen ihres schändlichen Tuns: „Das gewaltsame Eindringen in die Plantage und der Diebstahl von Erdbeeren entspricht Sachbeschädigung und schwerem Diebstahl. Jede Person, die erwischt wird, wird angezeigt“. Doch heute sind hier nur anständige Sammler und liebenswürdige Menschen anzutreffen. Zum Beispiel Julia Baumgärtner in der kleinen Verkaufsbude am Rand des Feldes.

Julia Baumgärtner jobbt in den Semesterferien auf dem Erdbeerfeld. Bei bezahlen die Selbstpflücker ihre süßen Früchte. Foto: Zenke

Julia Baumgärtner jobbt in den Semesterferien auf dem Erdbeerfeld. Bei ihr bezahlen die Selbstpflücker ihre süßen Früchte. Foto: Zenke

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Wie bei Kir Royal in der Klostermühle

Kennen Sie dieses Zitat: „Mona, schickst mir die Speisekarte. Ich schreib‘ dann was drumrum“? Es stammt vom Klatschreporter Baby Schimmerlos, der sich in Helmut Dietls legendärer Fernsehserie Kir Royal durch die Münchner Schickeria der 80er Jahre schreibt. Also Schickeria gibt’s in Mittelstadt keine, aber dafür die Speisekarte der Klostermühle.

Lecker: Wiener Schnitzel, dazu Pommes und Salat in der Klostermühle. Foto: Zenke

Lecker: Wiener Schnitzel, dazu Pommes und Salat in der Klostermühle. Foto: Zenke

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In Mittelstadt baden die Pferde

Für heute reicht’s. Müde und etwas matt erreichen wir unser Nachtquartier Klostermühle. Das Hotel liegt mit seinen 22 Betten sehr ruhig direkt am Neckar und Neckartalradweg. Draußen läuten die Kirchenglocken, liegt die Hitze wie eine Käseglocke über dem Tal. Das schreit förmlich nach Abkühlung. Wir duschen, unten am Neckar baden zwei Pferde. Weiterlesen

Dörnach so sanft wie eine Daune

Schritt für Schritt rückt das Tagesziel Mittelstadt näher. So langsam drücken die Rücksäcke, brennt die Haut, kleben die verschwitzten Klamotten am Körper. Sonnenschutz und Deodorant haben keine Chance an diesem Mittwoch. Und dann dieser Garten in Dörnach. Dieser Schatten unter dem Baum, eine Wiese so sanft wie eine Daune. Im Garten gegenüber planscht ein Kind im aufblasbaren Schwimmbecken, was wir neidisch notieren. Dies hier ist wie eine Oase in der Wüste. Nur für einen kurzen Moment legen wir uns nieder. Herrlich kühl und ruhig hier.

Jugend trainiert den Verkehr zu regeln

Durch den Wald, oder durch den Ort? Viele Wege führen von Wannweil über Kirchentellinsfurt zum Schönbuchstadion. Wir wählen den Marsch durch den Ort, vorbei an pieksauberen Häusern mit frisch gebügelten Rasen und makellosen Vorgärten. Wie schön das alles ist. Nur Menschen sind keine unterwegs, was bei dem knalligen Sommerwetter ja auch kein Wunder ist. So sitzen die ersten Jugendlichen, die wir vor dem Schönbuchstadion treffen, auch im Schatten. Die fünf Jungs sind keine Sportler, aber sie sorgen für Ordnung bei Jugend trainiert für Olympia.

Marco mit C und Marko mit K sowie Basti, David und Dennis regeln vor dem Schönbuchstadion den Parkplatzverkehr. Foto: Zenke

Marco mit C und Marko mit K sowie Basti, David und Dennis regeln vor dem Schönbuchstadion den Parkplatzverkehr. Foto: Zenke

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