Boulevard Bahia

VON CHRISTOPH FISCHER

Endlich ist es in Porto Seguro offiziell geworden. Der Herr Botschafter lässt bitten. Wilfried Grolig ist seit viereinhalb Jahren in Brasilien. Aus aktuellem Anlass ist er mit seiner Pressesprecherin Martina Hackelberg aus Brasilia eingeflogen, um im Hotel Praia Resort ein wenig von Brasilien zu erzählen. Und um „Vibrations“ aufzunehmen. Der Weltmann meint die Stimmung im Land der Weltmeisterschaft. In Brasilia hat er davon offenbar noch nicht soviel mitbekommen.

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Manuel

Über die Fähre haben wir an dieser Stelle schon intensiv gesprochen. Heute soll die Rede sein von einem, der auf dieser Fähre nach Santo André emsiger arbeitet als seine Kollegen. Der nicht nur emsig arbeitet, mit Händen und Füßen, der auch emsig redet. Und zwar mit allen. Vollkommen unabhängig davon, ob er gefragt wird oder nicht. Seine Name ist Manuel. Wie alt Manuel ist, wissen wir nicht. Er wird es uns bestimmt erzählt haben, aber wir haben es nicht verstanden.

Manuel arbeitet auf der Fähre nach Santo André. Foto: Christoph Fischer

Manuel arbeitet auf der Fähre nach Santo André. Foto: Christoph Fischer

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Alles Gute zum Geburtstag

Das deutsche Nationaltrikot: Lukas Podolski hat es schon lange. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Das deutsche Nationaltrikot: Lukas Podolski hat es schon lange. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Michel aus Lönneberga heißt im schwedischen Original Emil. So heißt auch mein Patenkind. Ein Lausbub ist er aber keineswegs. Emil ist der Sohn einer schwedischen Mutter (Marie) und meines Cousins Alexander. Und Emil feiert heute seinen 4. Geburtstag.

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Noch zwei Tage

Noch zwei Tage bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Der Bundestrainer spricht schon davon, dass die Dramatik ins Unermessliche steigt und dass es für Titel bei einer Weltmeisterschaft keine Garantie gibt. Natürlich nicht. Bei den Deutschen mehren sich die Zeichen, dass Bastian Schweinsteiger im ersten Spiel gegen Portugal noch nicht dabei sein wird. Kapitän Philipp Lahm soll im defensiven Mittelfeld neben Sami Khedira spielen. Und ob Manuel Neuer im Tor stehen wird, ist ungewiss. Möglicherweise doch eher Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund.

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Die Fähre

Kein anderer Weg führt in Brasilien zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft. In anderen Zusammenhängen sind Fähren schon literarisch, fast mystisch überhöht worden. Die Gefahr besteht in Bahia nicht, keineswegs. Wenn man mit dem Auto in Santa Cruz angekommen ist, stellt man sich in die Schlange und wartet. Was lästig ist, vor allem dann, wenn man keine Zeit hat.

Sehr eng geht es gelegentlich auf der Fähre zu. Foto: Christoph Fischer

Sehr eng geht es gelegentlich auf der Fähre zu. Foto: Christoph Fischer

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Deutsche Nationalmannschaft in Brasilien gelandet

Bild

Nach einem knapp zehneinhalbstündigen ruhigen Flug ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am frühen Morgen in Brasilien gelandet. Der Charterflieger mit der Auswahl von Bundestrainer Löw setzte um 03.30 Uhr (Ortszeit) auf der Landebahn des Flughafens von Salvador auf.

Gruppenbild mit Damen: Unsere Nationalmannschaft vor dem Abflug mit einer Maschine der "Fanhansa" in Frankfurt/Main. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Gruppenbild mit Damen: Unsere Nationalmannschaft vor dem Abflug mit einer Maschine der „Fanhansa“ in Frankfurt/Main. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Teuer erkaufter Sieg

AUS MAINZ BERICHTET FRANK PLEYER

MAINZ. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Generalprobe vor der WM Selbstvertrauen getankt. Doch der 6:1 (0:0)-Sieg gegen Armenien 24 Stunden vor dem Abflug nach Brasilien wurde teuer erkauft. Am Tag, als die bisherigen Sorgenkinder Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger ins Team zurückkehrten, brachte Marco Reus Bundestrainer Joachim Löw ins Grübeln.

Marco Reus hat sich am linken Sprunggelenk verletzt und ist zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Marco Reus hat sich am linken Sprunggelenk verletzt und ist zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

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